Download Ausgewählte chemische Untersuchungsmethoden für die Stahl- by Chem.-Ing. Otto Niezoldi (auth.) PDF

By Chem.-Ing. Otto Niezoldi (auth.)

Show description

Read or Download Ausgewählte chemische Untersuchungsmethoden für die Stahl- und Eisenindustrie PDF

Similar german_8 books

Entwicklung der Geburtshilfe und Gynäkologie im 19. Jahrhundert

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Raum und Zeit im Lichte der neueren Physik: Eine allgemeinverständliche Entwicklung des raumzeitlichen Relativitätsgedankens bis zum Relativitätsprinzip der Trägheitssysteme

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Extra resources for Ausgewählte chemische Untersuchungsmethoden für die Stahl- und Eisenindustrie

Sample text

B) Zur quantitativen Bestimmung werden 5 g Späne im 500 ccmErlenmeyerkolben in 200 ccm Wasser und 30 ccm Schwefelsäure gelöst (1). Nach dem Lösen wird mit etwa 10 g festem Ammonpersulfat oxydiert. Man verkocht den Sauerstoff, verdünnt und leitet etwa 15-20 Minuten Schwefelwasserstoff ein (2). Nun läßt man etwa 1 Stunde bei etwa 80° absetzen (Erlenmeyerkolben mit Uhrglas zudecken). Filtriert das ausgefallene Molybdän- und Kupfersulfid durch qualitatives Filter, wäscht mit schwefelwasserstoffhaltigem Wasser.

Aus dem Verbrauch an Ferrosulfat errechnet man den Vanadingehalt: Verbrauchte ccm Ferrosulfatlösung X Titer der Lösung X 100 = %V Einwaage 0 • Bemerkungen. (1) Bei Anwesenheit von Wolfram erzeugt Phosphorsäure einen weißen Niederschlag von Phosphorwolframsäure, der sich in überschüssiger Phosphorsäure löst. Ein Ersatz der Phosphorsäure durch Schwefelsäure bei wolframfreien Stählen bietet keinen Vorteil. (2) Durch die Zugabe von Ferrosulfat wird das hier sechswertige Chrom (Cr0 3 ) zum dreiwertigen Cr20 3 reduziert und das fünfwertige Vanadin (V20 5 ) zum vierwertigen V20 4.

Man macht mit Essigsäure schwach sauer, fällt kochend mit 5 g in Wasser gelöstem Bleiacetat, läßt 10 Minuten kochen und warm absetzen. Das abgeschiedene ,Bleimolybdat wird durch ein 11 cmWeißbandfilter mit Filterschleim filtriert, mit warmem Wasser 30 Stahl und Eisen. gewaschen, im Porzellantiegel langsam getrocknet und vorsichtig geglüht (doppelter Tiegel), oder durch einen bei 110° getrockneten Goochtiegel abgesaugt und 2 Stunden bei 110° getrocknet und gewogen. Das gewogene Bleimolybdat (PbMoü 4 ) mit dem Faktor 26,14 multipliziert und durch die Einwaage dividiert, ergibt Prozente Molybdän.

Download PDF sample

Rated 4.39 of 5 – based on 8 votes