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By Annette Schmitt

Legitimität und begründeter Legitimitätsglaube sind aus Sicht der liberalen politischen Philosophie nicht voneinander zu trennen: Die Regeln zur Ordnung einer Gesellschaft sind nur dann normativ gerechtfertigt, wenn die Bürger, die diesen Regeln unterworfen werden sollen, sie - prinzipiell - tatsächlich akzeptieren können, und zwar wegen der Gründe, die für sie sprechen. Daher muss es ein zentrales Anliegen liberaler Theoretiker sein, die Bedingungen zu untersuchen, unter denen gerechtfertigter Legitimitätsglaube entsteht und zum gerechten Handeln motiviert. Dabei sind folgende Fragen zu beantworten: Können Produkte der Vernunft - Rechtfertigungsgründe - den Wunsch erzeugen, gerechte Regeln zu befolgen? Wenn ja, wie? Und unter welchen Bedingungen führt der Wunsch zur Tat? Diese Fragen werden auf der Grundlage von John Rawls' "A conception of Justice"
erörtert, da er in diesem zentralen Werk einen wegweisenden Beitrag zu ihrer Beantwortung leistet.

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Bedingungen gerechten Handelns: Motivations- und handlungstheoretische Grundlagen liberaler Theorien

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13 zu 1) Quelle der Ethik ist für Nagel eine bestimmte "metaphysische Auffassung" des Akteurs von der eigenen Person. Es handelt sich um die Vorstellung "of oneself as merely one person among others and of others as persons in just as fuH asense" (88). 14 11 Die folgenden Ausfi1hrungen dienen nicht dazu, Nagels komplexes Argument, das er in The Possibility ofAltruism ausbreitet, im Einzelnen nachzuvollziehen und zu analysieren. Es sollen lediglich die grundsätzlichen Ideen vorgestellt werden, die Nagel als einen realistischen Internalisten ausweisen, um dann zu überprüfen, ob sich diese Ideen - implizit - auch in A Theory ofJustice wiederfinden.

Andere nicht so zu behandeln, wie man selbst nicht behandelt werden will (das zu unterlassen, was nicht im objektiven Interesse eines jeden ist; vgl. 1' Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen der Feststellung der Tatsache, dass es aus der unparteiischen Sicht einer Person, die sich selbst als eine unter vielen auffasst, objektive Interessen gibt, und dem Wunsch, diese objektiven Interessen nicht zu verletzen? zu 2) Nach der Hume'schen Motivationstheorie, so Nagel, habe eine solche Feststellung gar keine motivierende Wirkung.

17 Bürger sind demnach dann vernünftig, wenn sie erstens bereit sind "to propose principles and standards as fair terms of cooperation and to abide by them willingly, given the assurance that others willlikewise do. Those norms they view as reasonable for everyone to accept and therefore as justifiable to them; and they are ready to discuss the fair tenns that others propose" (Rawls 1993, 49). 18 Die Vernünftigkeit veranlasst einen Akteur also, nur solche Regeln vorzuschlagen und dann auch zu befolgen, die alle Menschen als gleiche und freie moralische Akteure behandeln, indem sie auf Gründen beruhen, die alle verstehen und akzeptieren können.

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