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By Tilmann Sutter (auth.), Tilmann Sutter (eds.)

Dr. Tilmann Sutter ist tätig an der Universität Freiburg und ist Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Dieser Oberlegung kann vorbehaltlos zugestimmt werden: Heidegger und Derrida wollen nicht mehr den Terror des selbstemanativen und absolutistischen Subjekts akzeptieren, sie begreifen dies als abendlandische Fehlentwicklung und versuchen, das Subjekt zu relationieren, es in seiner inneren Beziehung, die konstitutiv das Andere, bei Heidegger das vorgangige Man, bei Derrida die Schrift, ist, aufzuweisen. Es entgeht ihnen aber dabei, daB diese Relationierung, diese Dezentrierung des Subjektes an einer anderen, an einer zweiten Logik haftet.

Nicht mehr die auf teleologische Einheit zielenden geschlossenen theoretischen und methodologischen Sinnveranstaltungen sollen abgehalten werden, die von der gebrochenen Erfahrung der Subjekte im modemen Alltag ja tatsachlich sehr weit abgekoppelt sind: von deren taglich zu durchquerenden Spannungsfeldem zwischen Autonornie und Heteronornie, zwischen lebensweltlicher Eingebundenheit und systernischen Imperativen, zwischen Bindung und Losung, zwischen Identitat und Dezentrierung und nicht zuIetzt zwischen Teilnahme und Beobachtung.

Genau diese Oberlegungen sollen hier weiter bearbeitet werden. IV. An dieser Problemlage gilt es also zu arbeiten: Die Geschichte der Ausdifferenzierung moderner Gesellschaften und der Individualisierung moderner Biographien und in der Folge die ambivalenten Reflexionen des modernen Weltund Selbstverstandnisses lassen sich nachrnetaphysisch weder langer in ersehnten Identitaten noch in einer Logik der differance fassen; was Methodologie hier 44 Uwe Weisenbacher leisten kann, hat sich zuallererst daran zu bemessen, daB die Modeme als historisch gewordenes Konstrukt eine reale Gegebenheit ist, denn nur dann kann die Modeme in ihren Widerspruchen, Ambivalenzen und Differenzen verstandlich gemacht werden.

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