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By Walter Moers

Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die »Stadt der Träumenden Bücher«

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften short kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller artwork. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

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Das war nicht mehr die romantische Kleinstadt mit etwas zu viel Tourismus. Das war nicht mehr das nostalgische Antiquariatsdorf meiner Erinnerung, sondern ein ganz neuer Ort, mit anderen Bewohnern, Besuchern und Schicksalen, wie es schien. Ich kam an eine Kreuzung, an der sich mein Wanderweg mit anderen traf. Von dort ging es weiter auf vielen kleinen Sträßchen, auf denen hunderte von Leuten in die Stadt strömten. Mir wurde jetzt endgültig klar, dass dies keine sentimentale Reise in die Vergangenheit war, sondern der Schritt in einen unvorhersehbaren und ungeplanten Abschnitt meines Lebens – sofern ich es tatsächlich wagte, Buchhaim zu betreten.

Ich spazierte unbehelligt die leere Hauptstraße hinab, die sich in einer Spirale vom Gipfel der Feste bis zu ihrem Sockel windet, auf taufeuchtem Pflaster vorbei an geschlossenen Fensterläden, hinter denen ahnungslose Lindwürmer friedlich schnarchten. Ich warf einen kurzen Brief mit hexametrischen Abschiedsversen, die ich in der Nacht verfasst hatte, in den Rinnstein und adressierte ihn damit an die ganze Gemeinde. So folgte ich einem uralten Brauch, der Verabschiedungen von der Lindwurmfeste auf poetische Weise regelt.

Die klare Luft bot eine ergreifend weite Aussicht über ein grünes Meer aus spitzen Halmen, die im Wind wogten, und über das graue Ödland, das sich dahinter bis zum Horizont erstreckte. Und ganz in der Ferne, gerade noch auf der Linie, die den Morgenhimmel und die Erde trennte, sah ich bereits jenen unnatürlichen vielfarbigen Fleck, der sich aus den Häusern von Buchhaim zusammensetzt. Ich konnte sie riechen, diese Stadt. Natürlich, das war der Geruch, der mir diese Nacht den Alptraum beschert hatte!

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